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Erfolge Schweizer Meister27 Titel 1898, 1900, 1901, 1905, 1921, 1927, 1928, 1931, 1937, 1939, 1942, 1943, 1945, 1952, 1956, 1971, 1978, 1982, 1983, 1984, 1990, 1991, 1995, 1996, 1998, 2001 und 2003 Schweizer Cup18 Titel1926, 1927, 1932, 1934, 1937, 1938, 1940, 1941, 1942, 1943, 1946, 1952, 1956, 1983,1988, 1989, 1990 und 1994Schweizer Supercup1 Titel1989Schweizer Ligacup2 TitelHistory
Der Grasshopper Club Zürich ist der zweitälteste Schweizer Fussballverein. Am 1. September 1886 wurde er vom englischen Studenten Tom E. Griffith in Zürich gegründet. Griffith war schon damals ein Fan des Grashüpfers, unter anderem auch, weil er aufgrund seiner kräftigen Hinterbeinen enorme Sprünge tätigen konnte. Einen Monat nach der Gründung, im Oktober 1886, fand das erste Spiel von GC gegen den «Polytechnikum Football Club» der ETH statt. Die beiden Mannschaften trennten sich mit einem torlosen 0:0. GC, das schon damals mit den traditionellen Vereinsfarben blau und weiss auflief, trug in den Jahren danach, nämlich bis zur ersten Schweizer Fussballmeisterschaft, diverse Freundschaftspiele in der Schweiz und im Ausland aus. Die Presse verurteilte die Sportart Fussball als «ein sinnloses Unterfangen, indem man einem schmutzigen Lederball nachrennt, anstatt die Freizeit nutzbringender zu verwenden».  In der Saison 1897/1898 feierten die Zürcher den ersten Schweizer Meistertitel - noch im Cup K.O.-System - in der Klubgeschichte. In den Jahren 1900, 1901 und 1905 gelang dies GC ebenfalls. Die treuen GC-Fans erlebten in den folgenden 16 Jahren schwere Zeiten. Der Grasshopper Club trat im November 1909 aus dem Schweizerischen Fussballverband aus und hatte keinen Austragungsort für seine Heimspiele mehr. 1921, als ein Spielfeld gefunden war und GC wieder dem Verband beitrat, gelang GC den fünften Schweizer Meistertitel. Fünf Jahre später (1926) holten sich die Blauweissen den ersten ausgetragenen Pokalsieg (Cup). 1927 und 1928 wurden die Grasshoppers nebst dem Schweizer Meister-Titel auch mit dem Titel im Schweizer Cup belohnt. Im Jahr 1931 wurde GC in einer unter Fussballexperten durchgeführten Umfrage als viert stärkste Mannschaft in ganz Europa ausgezeichnet. Trotz den Cupsiegen 1932 und 1934 konnte erst 1937 der nächste Meisterschaftsgewinn gefeiert werden. Später folgten vier Meisterschafts- und sechs Schweizer Cup-Titel. 1949 stieg der Grasshopper Club Zürich das bis jetzt einzige Mal in die noch damals genannte Nationalliga B ab. Böse Zungen behaupten, dass dieser Abstieg dem Verein sogar gut getan hatte. Denn: In der zweiten Saison in der zweithöchsten Liga der Schweiz hatten die Hoppers 50 von 52 möglichen Punkten auf dem Konto. Kaum war man wieder in der Nationalliga A, wurde in der Saison 1951/52 sofort wieder das Double geholt. In der Winterpause der Schweizer Meisterschaft 1954/55 stand eine zweimonatige Weltreise auf dem Programm. In dieser Zeit wurden 18 Freundschaftsspiele durchgeführt. So gelang GC 1956 der insgesamt sechste Doublesieg. Bis 1968 konnten keine weiteren Erfolge gefeiert werden. Man stieg zwar nicht wie im Jahre 1949 in die NLB ab, jedoch wurde in dieser Zeit auch über eine Fusion mit dem Stadtrivale FC Zürich nachgedacht, die bis dato aber nicht erfolgte. Nach 15 erfolglosen Jahren kam es 1971 zu einem «Finalissima» gegen den FC Basel. Nach 26 Meisterschaftsrunden hatten die beiden Teams je 42 Punkte. Nach Verlängerung gewann der Grasshopper Club vor 51'000 Zuschauern in Bern mit 4:3. Nun war allen Schweizer Fussballfans wieder klar, dass GC in den kommenden Jahren wieder vorne mitspielen würde. Nach dem Meistertitel in der Saison 1977/78 qualifizierte sich GC für das UEFA Pokal-Halbfinale. Drei Jahre später stiess das Team von Trainer Karl Oberholzer erneut im UEFA-Pokal weit vor, allerdings diesmal nur noch ins Viertelfinale. Bis zur Saison 1986/87 konnten drei weitere Meisterschaftstitel sowie ein Cuptitel gefeiert werden. Im selben Jahr absolvierte Ciriaco Sforza als 16-Jähriger sein Debüt. Karl Oberholzer wurde inzwischen Präsident beim Stadtzürcher Fussballverein und später auch Manager. Die Zuschauerzahlen sind in den darauffolgenden Jahren bis auf unter 4'000 Leute im Durchschnitt gesunken. Nachdem Trainer Ottmar Hitzfeld 1988 zu den Grasshoppers gestossen war, ging die Zuschauerquote auch wieder nach oben und es konnte auch wieder ein Meisterschaftstitel 1990 bejubelt werden. Den Titel im Schweizer Cup holte man zwischen 1988 und 1990 dreimal hintereinander. In der darauffolgenden Saison wurde nachgedoppelt, da man sich aufgrund der Aufholjagd auf den FC Sion einmal mehr Schweizer Meister nennen durfte. In der Saison 1991/92 wurde das Budget beim Schweizer Rekordmeister gekürzt und es wurden Gehaltskürzungen der Spieler bestimmt. Man spielte zwar im UEFA-Cup mit, jedoch blieb ein weiterer nationaler Erfolg aus. Sporting Lissabon konnte man dank dem 3:1-Sieg im Rückspiel besiegen, an der AS Roma war allerdings kein vorbeikommen. Der nächste Rückschlag war im Schweizer Cup, als man sich im Endspiel gegen den FC Lugano geschlagen geben musste. Die Abstiegsrunde wurde bestanden und man sicherte den Ligaerhalt. Mit Ciriaco Sforza und Trainer Leo Beenhakker verliessen zwei zu diesem Zeitpunkt wichtige Figuren den Klub. Anfangs Saison 1992/93 begann die «Ära Gross» auf dem Hardturm-Areal.  Beinahe gelang Trainer Christian Gross in seiner ersten Saison schon das Double. Der Meisterschaftstitel blieb ein Traum, da man in der letzten Runde gegen den FC Aarau nur ein 1:1 erreichte. Im Europacup schied man in der nächsten Saison früh aus, doch man startete voll durch in der Meisterschaft. Der Meistertitel wurde bereits drei Spiele vor Meisterschaftsende gesichert, während man im Schweizer Cup im Final dem FC Sion unterlag. 1996 wurde GC im UEFA Champions League-Qualifikationshinspiel gegen Maccabi Tel Aviv mit einem 1:1 schlecht belohnt. Dank dem einzigen Treffer durch Alexandre Comisetti im Rückspiel in Israel erreichte man trotzdem noch die Gruppenphase. GC schaffte die Titelverteidigung in der nationalen Meisterschaft unter anderem dank Kubilay «Kubi» Türkyilmaz, der in der Winterpause nach Zürich transferiert wurde. Erneut hatten die Grasshoppers in der darauffolgenden Saison die Chance, gegen andere internationale Gegner antreten zu dürfen. Nach dem Weiterkommen in der Qualifikation gegen Slavia Prag hiessen die Gruppengegner Rangers F.C., Ajax Amsterdam und AJ Auxerre. Die Glasgow Rangers wurden zum Auftakt mit 3:0 besiegt. Murat Yakin erzielte aus rund 40 Metern in Amsterdam den einzigen Treffer der Partie. Der Grasshopper Club Zürich verzauberte den Schweizer Fussball. Nach der 0:1-Niederlage in Auxerre im Hinspiel holte GC mit dem 3:1-Heimsieg gegen den gleichen Gegner viel Anerkennung. Die ganze Schweiz fieberte mit den Hoppers mit. Nach der 2:1-Niederlage in Glasgow hätte ein Unentschieden gegen Ajax gereicht, um in die Viertelfinals vorzustossen. Die Niederländer gewannen das Spiel jedoch dank einem Tor von Patrick Kluivert und GC war somit aus dem Wettbewerb ausgeschieden. In dieser Saison 1996/97 lagen die Grasshoppers nach Meisterschaftsende auf dem 3. Tabellenrang. Ein Jahr später war GC nach den Siegen gegen Coleraine FC (Nordirland) und Brann Bergen (Norwegen) zu Gast bei Dinamo Zagreb in Kroatien. Ein spektakuläres und turbulentes Spiel ging mit einem 4:4-Unentschieden aus. Das Rückspiel verloren die Blauweissen in Zürich mit 0:5. Dabei wurde Mats Gren und Pascal Zuberbühler mit einer roten Karte in die Kabinen geschickt. Das Highlight dieser Partie war, dass Verteidiger Boris Smiljanic aufgrund der zwei Platzverweise zwischen die Pfosten musste. Trainer Christian Gross wechselte überraschend in die Premier League und Starspieler Viorel Moldovan ging ebenfalls nach England zu Conventry City. Der 25. Meistertitel von GC war perfekt, ehe man im Cup vorzeitig ausgeschieden war. Ende des Jahres 1998 wurde die Westtribüne im Hardturm-Stadion neu gebaut und GC spielte zu Hause nach der 2:1-Auswärtsiederlage das Rückspiel gegen Galatasaray Istanbul. Das Bestehen in der Königsklasse konnte nicht gefeiert werden, da man auch im Rückspiel den Türken mit 2:3 unterlag. Im UEFA-Cup entschied GC das Duell gegen RSC Anderlecht für sich (Hinspiel 2:0, Rückspiel 0:0). Dank einem Forfait-Sieg gegen AC Florenz im Rückspiel (Hinspiel 0:2), war GC bis ins Achtelfinale vorgestossen, als man nach dem 3:3 im Hinspiel im Rückspiel nur ein 0:0 gegen Girodins Bordeaux erreichte. Der Meisterschaft- sowie Cuptitel wurde in dieser Saison auch nicht Tatsache. Ab dem Sommer 1999 fand bei GC, nachdem der Verein bereits hoch verschuldet war, einen Umbruch statt. Gegen AB Kopenhagen konnte man sich zwar im UEFA-Cup durchsetzen, jedoch scheiterte man in der nächsten Runde an Slavia Prag. Die Saison konnte nur auf dem vierten Tabellenrang beendet werden. Trainer Hanspeter «Bidu» Zaugg erreichte mit seinem Team in der nächsten Saison (2000/01) zur Winterpause Rang 3. Ausserdem wurden Spieler wie Mate Baturina, Christoph Spycher, Henri Camara, Papa Bouba Diop und Richard Nuñez verpflichtet. Niemand glaubte mehr an den 26. Titel des Grasshopper Clubs Zürich. Die Direktverfolger FC Lugano und FC St. Gallen konnten abserviert werden und GC wurde im Stadion Espenmoos dank dem 4:0-Auswärtssieg Schweizer Meister 2000/01. Wie nach jedem Meistertitel hatte der Schweizer Rekordmeister wiederum die Chance, sich auf der internationalen Bühne zu beweisen. Im Qualifikationsspiel holte GC beim FC Porto vor 47'000 Zuschauern ein 2:2 heraus. Beim Rückspiel mussten sich die Hoppers mit 2:3 gegen die Portugiesen geschlagen geben. In den darauffolgenden UEFA-Cup-Spielen besiegte man zuerst Dinamo Bukarest und FC Twente Entschede, man konnte anschliessend jedoch Leeds United nicht bezwingen. Die Meisterschaft ging in diesem Jahr an den FC Basel und die Hoppers spielten in der Saison 2002/03 im UEFA-Cup gegen Zenit St. Petersburg. Trotz dem 2:1-Sieg im Rückspiel der Russen kam GC dank dem 3:1-Hinspielsieg in die nächste Runde. Dort wartete PAOK Saloniki, wo man allerdings nicht weiter kam. Im Schweizer Cup war man im Halbfinale im Elfmeterschiessen in Neuenburg ausgeschieden. Umso besser lief es dafür bei den Zürchern in der Meisterschaft. Mit einem Punkt Vorsprung auf den FC Basel nach der letzten Runde wurde der Grasshopper Club Zürich in der Saison 2002/03 unter Trainer Marcel Koller zum 27. Mal Schweizer Meister in der Vereinsgeschichte.
GC schreibt weiterhin Geschichte...
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