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Hier finden Sie einige Interviews mit GC-Spielern.
Interview mit Steven Zuber - 25. Mai 2010 Steven Zuber kam in der Saison 2009/10 für den Grasshopper Club Zürich auf 20 Einsätze in der Axpo Super League. In der Rückrunde war der 18-Jährige mit seinen fünf Toren massgeblich am Höhenflug der Grasshoppers beteiligt. blauwiis.ch sprach mit dem GC-Youngster über die letzte Saison, seine Vergangenheit, seinen Fortschritt und seine Ziele. «Wir sind wieder die Nummer 1 in Zürich!» Steven Zuber, die Saison 2009/10 ist beendet. Kann der Grasshopper Club Zürich mit dem 3. Rang zufrieden sein? Wir können auf jeden Fall damit zufrieden sein. Es war ein sehr wichtiger Schritt für die Entwicklung der Mannschaft. Zudem hat es der ganze Verein verdient, dass wir nun dort sind, wo wir auch hingehören. Nach den ersten fünf Spielen war man sogar Letzter. Ende Jahr 2009 belegte man den 5. Platz. Nun winkt man vom stolzen, sensationellen 3. Platz und ist erst noch vor Stadtrivale FCZ... Wir zeigten eine der besten Rückrunden der vergangenen Jahre. Das beweist auch, dass wir als Mannschaft immer besser werden. Auch wir Jungen zeigten unsere Leistungen nicht nur als Ergänzungsspieler, sondern deuteten auch darauf hin, dass wir zum Erfolg etwas beigetragen haben. Das Team hat nie aufgegeben und jeden Tag Fortschritte gemacht. Es ist super, wir sind wieder die Nummer 1 in Zürich! Wie beurteilst du deinen Fortschritt in der Rückrunde 2009/10? Für mich war es ebenfalls ein riesiger Fortschritt. Mit meinen fünf Toren und drei Assists kann ich sehr zufrieden sein. Es bestätigt mir, ich bin auf dem richtigen Weg. Anfangs Saison spieltest du noch mit der U21-Mannschaft in der ersten Liga... Es war sehr hart für mich. Ich wurde wieder in die U21 versetzt. Danach konnte ich mich wieder heraufkämpfen und irgendwann wird jeder belohnt, für das, was er geleistet hat. Wie hast du dir das Vertrauen bei Trainer Ciriaco Sforza zurückgekämpft? Ich wurde ein wenig kritisert und er hat mir geholfen, was ich besser machen solle. Dann wollte ich mich beim Trainer unbedingt wieder aufdrängen und meine Stärken zeigen. Er hat den Weg gefunden, mich richtig zu behandeln. Ich gab mehr Gas und bin ihm nun für sein Vertrauen sehr dankbar. Im Jahr 2006 kamst du vom FC Winterthur in das U16-Team des Schweizer Rekordmeisters. Wie schätzt du deine Entwicklung ein und wie hast du es bis in die 1. Mannschaft geschafft? Ich habe viel meinem ehemaligen U16-Trainer Bertino zu verdanken. Bei ihm machte ich die sogenannte GC-Schule durch. Bei Carlos Bernegger in der U21 beschäftigte ich mich ein Jahr lang mit technischen Übungen. Ich habe immer daran geglaubt und habe nun bereits mehr Einsätze als noch vor einem Jahr. Obwohl Sommerpause in der Axpo Super League ist, hast du wegen der Schweizer U19-Nationalmannschaft noch keine Ferien. Wem drückst du bei der Weltmeisterschaft in Südafrika die Daumen? (lacht). Da ich noch mit der U19-Nationalmannschaft unterwegs bin, habe ich mir diesbezüglich gar nicht viele Gedanken gemacht. Selbstverständlich drücke ich der Schweiz die Daumen. Mein Kindertraum war sowieso, mich einmal in einem Panini-Album sehen zu können. Am 14. Juni beginnt wieder die Vorbereitung der neuen Saison. Welches sind die Ziele für die nächste Saison? Grundsätzlich ist unser Ziel, besser platziert als in der vergangenen Saison zu sein. Das heisst: Platz 3 zu verteidigen oder wenn nicht sogar besser zu sein. Mein persönliches Ziel ist, mit meinen Stärken und Fähigkeiten der Mannschaft noch mehr zu helfen. Interview mit Izet Hajrovic - 9. September 2009 «GC ist meine erste grosse Liebe» Izet Hajrovic, im Jahr 2000 kamst du zu den E-Junioren des Grasshopper Clubs Zürich. Seit dieser Saison 2009/10 bist du im Kader der 1. Mannschaft. Was musstest du dafür alles leisten, bis es soweit war? Der Wille und der Ehrgeiz hat eine grosse Rolle gespielt. Dafür trainierte ich hart und auch Individualtrainings gehörten zu meinem Stundenplan. Klar, auch die Geduld war ein grosser Faktor. Ich hatte immer mein grosses Ziel vor Augen und wollte Fussballprofi werden. Was hat sich seither alles in deinem Alltag verändert? Am Meisten haben sich die Trainingseinheiten verändert. Ich trainiere nun viel mehr als in der Juniorenzeit. Zusätzlich absolviere ich eine Lehre als Detailhandelsfachmann, welche noch ein Jahr dauert. Hast du trotzdem noch genug Zeit zum Trainieren? Das kommt ganz auf den Wochentag an. Vor einem Spieltag, z.B. Freitags, haben wir meistens einmal am Morgen Training. Danach gibt es ein feines Mittagessen im GC/Campus und um ca. 14.00 Uhr beginnt dann meine Arbeit bei der Lehrfirma. Viele andere Vereine träumen nebst einem feinen Mittagessen im Campus von den vielen anderen Bedingungen, die im GC/Campus optimal sind... Mir ist bewusst, dass sehr viel Geld in den GC/Campus investiert worden ist. Es gefällt mir auch sehr gut hier. Man hat einfach etwas, was viel andere Sportanlagen nicht haben. Z.B. das Leben im GC/Campus. Einige junge Spieler leben und wohnen hier, was ich gut finde. Oft trifft man auch Leute, die man sonst nicht sieht. Und für mich sind die Sportplätze wichtig - die sind einfach genial! Kompliment an die Platzwärte. Mit deinem Jahrgang 1991 gehörst du zu den jüngsten Spieler im Team. Wie nehmen dich die älteren, erfahrenen Spieler auf? Als ich vor einem Monat den Sprung in die 1. Mannschaft geschafft habe, haben mich alle Spieler sehr gut aufgenommen. Die Athmosphäre im Team spricht für uns, denn die meisten Spieler kenne ich schon länger. Darum ist es für mich auch einfacher, sich mit ihnen zu unterhalten. Wenn ich sie brauche, sind sie immer für mich da. Mit Ciriaco Sforza hat GC einen sehr jungen neuen Trainer. Wie ist dein Verhältnis zu ihm? (lacht). Natürlich schwärme ich von ihm, er war ein sehr erfolgreicher Spieler und hat viele Titel gewonnen. Dank ihm habe ich den Sprung in die 1. Mannschaft geschafft. Er lud mich zu einem Training ein, in dem ich alles gegeben hatte. Nachdem er mein Talent und meine Qualitäten gesehen hat, wollte er auch weiterhin mit mir arbeiten. Er liebt junge und zielstrebige Spieler, deshalb habe ich auch ein gute Verhältnis zu ihm. Als Mittelfeldspieler kannst du bestimmt auch viel von ihm lernen... Ich kann sehr viel von ihm lernen. Er ist auch immer hilfsbereit und erklärt mir alles genau, wie ich es machen muss. Vom einen Vorbild zum anderen. Dein persönliches Vorbild ist Lionel Messi. Was schaust du von ihm ab? Ich schaue mir fast jedes Spiel von ihm an. Es gefällt mir einfach, ihm zuzuschauen. Er hat sehr vieles, was ich auch habe. Deshalb trainiere ich hart, um so wie er zu werden. Du besitzt bei GC einen Vertrag bis 2012. Was möchtest du mit GC bis dorthin alles erreichen? In dieser Saison möchte ich Spielpraxis in der Axpo Super League sammeln. Danach möchte ich mich Schritt für Schritt zu einem Stammspieler etablieren und werde, wenn alles klappt, meinen Vertrag verlängern. Welcher Tabellenplatz liegt in dieser Saison für GC drin? Wir alle im Verein wissen, dass GC eine junge Mannschaft hat. Meiner Meinung nach kann man auch mit jungen Spielern sehr viel erreichen. Deshalb möchte ich klar vorne mit dabei sein. Die GC-Fans haben für viele Spieler eine wichtige Rolle. Was bedeuten sie dir? Die GC-Fans braucht es einfach. Ich liebe es, wenn sie bei den Spielen mitfiebern und freue mich immer, viele GC-Fans bei den Heimspielen, wie auch bei den Auswärtsspielen, zu sehen. Die GC-Fans fordern auch, bei einem Spiel während 90 Minuten «s'Libli z'zerrissä». Was bedeutet GC für dich? Bei GC hat meine Karriere angefangen. Ich habe hier vieles gelernt und habe mich weiterentwickelt. GC ist fussballerisch gesehen meine erste grosse Liebe. Er bedeutet für mich einfach alles, weshalb ich gerne noch einige Jahre bleiben möchte. Du bist bosnisch-schweizerischer Doppelbürger. Für welche Nationalmannschaft möchtest du einmal spielen? Momentan weiss ich es nicht. Allerdings lebe ich hier in der Schweiz und wurde auch hier geboren. Ich fühle mich als Schweizer und tendiere daher auch zur Schweiz. Vor der Nationalmannschaft kommt das Debüt in der Axpo Super League. Wann ist dies der Fall? Das hängt alles vom Trainer ab. Ich gebe im Training immer alles. Ich bin immer spielbereit und hoffe, dass es mit dem Debüt bald klappt. Auf diesem Weg wünschen wir dir alles Gute und freuen uns auf dein Debüt. Vielen Dank und hopp GC! Interview mit Vincenzo Rennella - 22. Juli 2009 «GC muss immer um den Titel mitspielen» Vincenzo Rennella, herzlich Willkommen beim Schweizer Rekordmeister Grasshopper Club Zürich. Warum hast du dich für GC entschieden? GC hat sich am Meisten um mich bemüht. Trainer Sforza hat mich in den Ferien angerufen und gesagt er wolle mich unbedingt. Dazu kam, dass GC der Club in der Schweiz mit den meisten Titeln ist. Du hast gesagt GC hat die meisten Titel in der Schweiz. Was möchtest du mit diesem Verein noch erreichen? Ich spiele ein Jahr leihweise in Zürich. Zuerst möchte ich natürlich einmal spielen. Unser Ziel ist es, am Ende der Saison möglichst gut klassiert zu sein. Und warum nicht auch Cupsieger werden? 0:1-Niederlage in Aarau. 3:1-Heimsieg gegen Sion. Wie analysierst du die ersten beiden Spiele in der neuen Saison? Ich habe beide Partien von der Tribüne aus gesehen. Im ersten Spiel konnten wir leider die Leistungen aus den Trainingsspielen nicht umsetzen. Im zweiten Spiel konnte die Mannschaft allerdings das trainierte super umsetzen und wir haben verdient gewonnen. Wird es also eine «enge» Meisterschaft? Oder spielen die gleichen Teams wie letztes Jahr um die Meisterschaft? Bis jetzt ist es eine enge Meisterschaft. (lacht) Aber es ist erst der Beginn der Meisterschaft. Zum Beispiel der FCZ ist bestimmt mit dem Kopf noch beim Meistertitel. Ich schliesse nicht aus, dass neue Spieler sich in der neuen Mannschaft zuerst noch finden müssen. Ist der Meistertitel für die Grasshoppers überhaupt möglich? Ich hoffe es. Wir sind GC. GC muss immer um den Titel mitspielen und wir werden alles daran sezten, um den Cup oder die Meisterschaft zu gewinnen. Wie hast du die Anhänger von GC erlebt? Was erwartest du von ihnen? Sie haben in den beiden ersten Spielen die Mannschaft toll unterstützt. In Aarau waren sehr viele dabei, was mich erstaunt hat. Es scheinen also sehr gute Fans zu sein. Ich hoffe sie werden uns auch treu bleiben, wenn es mal nicht wie gewünscht läuft. Für die Fans bedeutet der Verein viel. Was bedeutet er für dich? GC ist der bekannteste Schweizer Club. Es ist der Club, der die Schweiz im Ausland repräsentiert hat und immer noch repräsentiert. Auch wenn wir nicht im Europacup sind. Als ich in Frankreich lebte, sprachen alle immer von GC, wenn man über den Schweizer Fussball sprach. Ciriaco Sforza möchte GC wieder in den Europacup führen. Wie ist dein Verhältnis zu ihm? Er ist ein guter Trainer. Wie gesagt hatte er sich in den Ferien auch für mich interessiert. Sein Siegeswille ist deutlich erkennbar. Dass er GC wieder in den Europacup bringen möchte, überrascht mich nicht. Schliesslich gehört der Grasshopper Club auch an die Spitze. Welches ist oder war dein grösstes Vorbild? Zinedine Zidane. Also möchtest du wie er einmal für die französische Nationalmannschaft spielen und kehrst Italien den Rücken zu? Es wäre für mich eine Ehre in einer Nationalmannschaft zu spielen. Egal ob Italien oder Frankreich. Ich würde wahrscheinlich der ersten Mannschaft zusagen, die sich bei mir erkundigt. Interview mit Theodoros Karapetsas - 13. März 2009 «Unsere Fans sind einfach die Besten!» Am 28. Februar 2009 hattest du dein Axpo Super League-Debüt in Aarau. Wie nervös warst du? Zu Beginn war ich schon ein wenig nervös. Doch die Nervosität ist relativ schnell verflogen. Wie wird man als junger Spieler von den älteren Spieler im Team aufgenommen? Wir werden gut aufgenommen. Es sind viele junge Spieler im Kader. Dabei hat es auch noch nie Probleme gegeben. Trotz dem jungen Kader ist GC zurzeit auf dem Tabellenrang 4. Warum? Es gibt Führungsspieler wie Vero, er ist zwar auch noch jung, gehört aber zu den Führungsspielern in der Equipe. Dann gibt es noch Cabanas und Smiljanic. Wir Jungen profitieren enorm von diesen Spielern. Was bedeutet dir GC? Ich spiele seit den F-Junioren bei GC. Dazwischen war ich nur kurz beim FCZ, kam aber schnell wieder zurück zu GC. (lacht) Das sagt doch alles. Was möchstes du mit diesem Verein erreichen? Ein Ziel ist sicher, in der nächsten Saison international vertreten zu sein. Gerne möchte ich auch Schweizer Meister werden. Ein Ziel, der Schweizer Cup-Sieg, wurde nicht erreicht. Wie gross war die Enttäuschung nach dem Out in Bern? Sie war schon gross. Dabei hatten wir sicher ein wenig Pech und einige wichtige Spieler hatten gefehlt. Und dann kam ja noch der Ausfall von Lulic dazu. Welches sind deine persönlichen Ziele? Ich möchte bei den Grasshoppers einen Stammplatz erkämpfen und eines Tages ins Ausland wechseln. In deinem Pass stehen zwei Nationalitäten. Für wen möchtest du einmal spielen, für Griechenland oder die Schweiz? Bis jetzt habe ich für Griechenland gespielt. Letztes Jahr nahm ich an der U19-Europameisterschaft teil. Ich könnte mir aber gut vorstellen, einmal für die Schweiz zu spielen. Was hältst du von den GC-Fans? Unsere Fans sind einfach die Besten! Einige sind sogar ins Trainingslager nach Gran Canaria mitgereist. Das hat mich stark beeindruckt. Viele Leute sagen, wir hätten wenige Fans. Das stimmt aber nicht: es kommen immer viele Zuschauer an die Spiele und unterstützen uns toll, sogar am Schluss beim Cupspiel, als wir verloren hatten. In welchem Stadion hast du schon immer geträumt, einmal spielen zu können? Im neuen Hardturm-Stadion und im Camp Nou in Barcelona. Wer wird Schweizer Meister 2008/09? Das ist wirklich schwer zu sagen. Ich hoffe, dass wir es werden. Interview mit Alain Schultz - 4. Februar 2009 «An den höheren Rhythmus habe ich mich schon gewöhnt» Alain Schultz, willkommen bei GC! Du hast mit GC das Trainingslager in Gran Canaria absolviert. Wie war das Trainingslager? Danke. Es war ein sehr gutes Trainingslager. Ich habe dabei alle Spieler kennengelernt und es hat mir eigentlich einen grossen Spass bereitet. Und ja, überhaupt, es war sehr interessant. In diesem Fall hast du dich schon gut ins Team eingelebt? Ja, die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen und ich fühle mich eigentlich schon sehr wohl bei GC. Selbstverständlich hoffe ich eine erfolgreiche Rückrunde bestreiten zu können. Du hattest zwar bisher noch keinen Ernstkampf bestritten. Hast du bereits den Unterschied zwischen Super League und Challenge League kennengelernt? Ja sicher! In den Testspielen als wir gegen Borussia Mönchengladbach, Shakthar Donezk und UD Las Palmas spielten, merkte ich schon, dass es ein höherer Rhythmus, an den ich mich schon gewöhnt habe. Wie überrascht warst du, als das Angebot vom Schweizer Rekordmeister kam? Ich war von diesem Angebot überrascht, denn GC ist ein Top-Club! Der Sprung von Wohlen zu GC zu schaffen, ist nicht gerade einfach. Wenn man bei Wohlen ist, bekommt man in der Regel Angebote vom FC Aarau oder FC Luzern. Aber dass es gerade von GC ist, ist um so schöner. Was möchtest du in dieser Rückrunde 2008/09 erreichen? Ich denke das Ziel ist, dass wir den 3. Platz holen. Das Erreichen des Cup-Finals wäre natürlich auch fantastisch. Bei Wohlen warst du Captain, also ein Führungsspieler. Wie siehst du deine Rolle bei GC? Ja, meine Rolle bei GC ist sicher eine andere Rolle. Ich komme aus der Challenge League in eine Mannschaft mit Spieler wie Smiljanic oder Cabanas. Da muss ich mich ganz klar unterordnen. Ich werde alles machen, um mich für den Erfolg der Mannschaft einzusetzen. Du erlebst die Equipe täglich im Training. Ist das Team bereit für den nächsten Sonntag? Wir sind bereit. Auf jeden Fall! Das Derby ist ein wegweisendes Spiel. Mit einem Sieg könnte man näher an den FCZ rankommen. Wir wollen die drei Punkte, und die werden wir auch holen. Da bin ich überzeugt. Was denkst du über die GC-Fans? Ich weiss noch nicht viel über sie. In Gran Canaria hatten wir eine kleinere Gruppe mit dabei. Es ist nicht selbstverständlich, dass man eine Woche mitkommt, um die Mannschaft zu unterstützen. Es ist bestimmt eine sehr grosse Unterstützung vorhanden. Bei welchem Verein möchtest du einmal gerne im Ausland spielen? Das ist momentan schwierig zu sagen (lacht). Zuerst möchte ich bei GC Fuss fassen. Dann mache ich einen Schritt nach dem anderen. Besten Dank für das Interview und viel Glück fürs Derby! Danke. Interview mit Toko Nzuzi Bundebele - 31. Dezember 2008 «Vom Balljunge bis zur ersten Mannschaft» Hallo Nzuzi! Hallo. Zurzeit ist Winterpause. Wie verbringst du deine Tage über Weihnachten-Neujahr? Ich befinde mich bereits wieder in der Vorbereitung für die anstehende Rückrunde. Wir haben alle ein Trainingsprogramm erhalten, das wir während den Ferien absolvieren. Wie sieht dieses Trainingsprogramm aus? Ein Teil ist das Rumpfprogramm - und ein Teil das Lauftraining. Du hast am 5. Oktober 2008 deine erste Axpo Super League-Partie bestritten. Und dies erst noch gegen den FC Basel! Wie hart musstest du dafür kämpfen? Da Davide Callà aufgrund Krampferscheinungen nicht mehr weiterspielen konnte, gab mir mein Trainer das Vertrauen für die letzten paar Minuten. Ich kämpfe im Training immer hart, deshalb kam es auch dazu. Ich brauchte viel Geduld bis es zu diesem Debüt kam. Du bist mit 18 Jahren einer der jüngsten Spieler im Kader. Wieviel kannst du von den anderen Spielern lernen? Klar, man lernt jeden Tag immer etwas Neues dazu. Für mich ist es eine Riesenchance mit Spielern wie Smiljanic, Cabanas, Salatic, usw. trainieren zu können. Das Jahr 2008 geht zu Ende. Was waren deine Höhepunkte im Jahr 2008? Meine Höhepunkte waren alle Tage, an welchen ich für den GCZ auflaufen durfte. Das Saisonziel vom Grasshopper Club Zürich ist bekannt: man möchte unbedingt Dritter werden und somit die UEFA Cup-Qualifikation erreichen. Könnt ihr dieses Ziel erreichen? Wir besitzen ein sehr junges Kader, geführt von einigen Leistungsträgern. Wenn wir in der Rückrunde 90 Minuten lang alle 100% Einsatz geben, dann werden wir dieses Ziel sicher erreichen. Deshalb: Yes we can! Was sind deine persönlichen Ziele für die Zukunft? Ich wünsche mir, dass ich gesund bleibe. Einmal die Champions League gewinnen zu können, wäre ein schöner Traum, wenn er in Erfüllung geht! Welches Fussballstadion bedeutet dir viel und weshalb? Das Hardturm-Stadion gehört zu meinen Lieblingsstadien. Ich bedaure bis heute immer noch, dass ich dort nie spielen konnte, da wir jetzt im Letzigrund spielen müssen. Ich habe viele gute Erinnerungen an den Hardturm, als ich dort als Balljunge tätig sein durfte. Einer meiner schönsten Siege, erlebte ich als Balljunge im März 2004, beim Sieg im Cup-Halbfinal gegen den FCZ. Was bedeuten für dich die GC-Fans, die du auch im Hardturm als Balljunge erleben durftest? Die Fans spielen für mich, sowie für die ganze Mannschaft, eine sehr wichtige Rolle. Wir lieben die Unterstützung, wenn sie bei Heim- und Auswärtsspielen immer hinter uns stehen. Das gibt uns auch die nötige Kraft und positive Energie während dem Spiel! Wer wird Schweizermeister 2008/09? Ich sage es wirklich ungern, aber ich denke an den FCB oder FCZ. Das glauben wir dir! Vielen Dank, dass du dir für das Interview Zeit genommen hast. Wir wünschen dir alles Gute für deine weitere Karriere! Danke vielmals. Interview mit Matthias Lepiller - 4. September 2008 «Weniger müde sein und den Titelkampf in Angriff nehmen.» Matthias Lepiller, herzlich Willkommen beim Grasshopper-Club Zürich. Freust du dich beim Schweizer-Rekordmeister zu spielen? Ja, ich freue mich sehr. Wie hast du deinen ersten Trainingstag erlebt? Wir waren nur drei Spieler. Die anderen Spieler, die am Sonntag gegen YB gespielt hatten, hatten trainingsfrei. Ich wurde aber sehr gut aufgenommen. Jeder ist hilfsbereit. Du kommst vom italienischen Traditionsverein Fiorentina zum GC. Ist das nicht en Rückschritt? Nein, überhaupt nicht. In meinem Alter ist es wichtig viel Spielpraxis zu sammeln. Da ist es nicht so wichtig, bei welchem Verein man spielt. Was weißt du über GC? Ich weiss, dass GC ein Traditionsverein ist und immer bei der Spitze mitspielen will. Sie sind Rekordmeister und hatten schon beachtliche Erfolge im Europacup und nahmen zwei mal an der Champions-League teil. Und was weisst du über den Schweizer Fussball? Nicht sehr viel. Ich hoffe, dass ich diese Saison mehr darüber erfahren werde. Aber eins weiss ich: an der EM habe ich gesehen, dass die Nationalmannschaft grosse Fortschritte gemacht hat... Du sprichst die Nationalmannschaft an. Ist die französische Nati im Moment kein Thema für dich? Doch! Ich habe ja, als ich noch in Frankreich spielte für die U16 und für die U17 gespielt. Mit meinem Wechsel zu Fiorentina wurde ich aber nicht mehr aufgeboten. Ich hoffe, dass ich wieder für eine Nachwuchsauswahl aufgeboten werde, falls ich eine gute Saison bei GC spiele. Könnte es ein Vorteil für dich sein, dass GC über ein recht junges Kader verfügt? Auf jeden Fall. Ich finde es auch super, wie die Grasshoppers die jungen Spieler fördern. Auf YouTube kann man in einigen Clips dein Talent sehen. Werden wir es auch bei GC sehen? Ich hoffe es. Es gibt aber keinen Grund, warum es nicht klappen sollte. Wie siehst du deine Rolle bei GC? Ich sehe mich als hängende Spitze hinter Bobadilla, oder allenfalls als zweiter Stürmer neben Raúl. Wird nächste Saison das Sturmduo bei Fiorentina Lepiller- Bobadilla heissen? (lacht) Möglich schon. Ich habe ja aus der Presse vernommen, dass Fiorentina an Bobadilla interessiert sei. Ob wir es aber beide schaffen, weiss ich nicht. Wir haben aber die Gelegenheit uns zu beweisen und uns fast eine Saison lang einzuspielen, um uns dann auf dem Platz zu verstehen. Was sind deine Ziele für die Zukunft? Ich möchte möglichst viel spielen, Tore schiessen und vor allem gute Spiele zeigen. Sicherlich möchte ich mal den Schritt in die erste Mannschaft der Fiorentina schaffen. Falls ich es nicht schaffe, dann könnte ich mir vorstellen zurück nach Frankreich zu gehen oder noch länger hier in Zürich zu bleiben. Ich habe Spass am Fussball und möchte möglichst viel spielen. Wie wichtig denkst du war der Sieg in Bern? Dieser Sieg in Bern war extrem wichtig. Und dieser Sieg bei YB wird uns nach dem Out im UEFA-Cup eine grosse Moral geben, um in der Meisterschaft voll angreifen zu können. Ist das Ausscheiden im UEFA-Cup ein Vorteil für GC? Ja. Wir werden weniger müde sein und natürlich den Titelkampf in Angriff nehmen können. Du sprichst von Titelkampf. Der FC Basel ist aber sehr stark. Natürlich ist der FC Basel sehr stark. Aber irgendwann wird den Baslern die Doppelbelastung zu schaffen machen während wir aber frischer sein werden. Am nächsten Wochenende ist spielfrei. Du brennst darauf spielen zu können. Ja klar. Es wäre schön, wenn am nächsten Wochenende ein Spiel anstehen würde. Anderseits ist es für mich sicherlich auch ein Vorteil, damit ich mehr Zeit für die Equipe habe und um mich zu vorbereiten. Welche Rückenummer wirst du bei den Hoppers tragen? Die 17. Warum genau die Nummer 17? Ich hatte mehrere Nummern zur Auswahl. Die 17 ist aber die Nummer die ich bei meinem ersten Juniorenländerspiel trug. Besten Dank für das Interview und wir freuen uns auf viele Tore von dir! Danke auch. Interview mit Antonio Dos Santos - 10. April 2008 Toni, wie geht es dir? Sehr gut und jeden Tag ein wenig besser. Wann wirst du ohne Krücken gehen können? Ich denke, Ende dieser Woche. GC hat zu Beginn der Saison den 5. Platz als Ziel angegeben. Nun ist man Fünfter. Schaut man nun auch auf die Plätze Drei oder Vier? Ja, wir haben den dritten Platz im Auge. Ansonsten wäre der 4. Platz auch gut. Denkst du nicht, dass für eine so junge Mannschaft, der UI-Cup besser ist als der UEFA-Cup? Unsere Equipe ist jung, seit Januar haben wir uns verbessert und spielen auch besser... Ich denke, der UEFA-Cup liegt für uns auch drin. Warum ist GC nun besser als im Herbst? Weil wir eine neue Equipe auf dem Platz haben, seither haben wir uns besser gefunden und spielen viel agressiver. War das Traininslalger in Teneriffa auch sehr wichtig für die Verbesserung der Mannschaft? Ja, ganz sicher! Wie gefällt es dir bei GC? Sehr gut, seit Anfang fühle ich mich hier wohl. Wenn du zu einem "Grossen Verein" wechseln könntest, welches wäre dein Traumverein? Daran denke ich nicht. Ich nehme es, wie es kommt! Welches ist für dich der beste Spieler aller Zeiten? Mein persönlicher Favorit ist Ronaldo. Nicht Pele? No ;) Was denkst du über die GC-Fans? Auswärts sind es meistens mehr... Oder? Ja, das habe ich auch schon gemerkt, dass auswärts viel mehr Fans als zu Hause sind. Ich finde sie einfach super und sie sind auch sehr wichtig für die Equipe. Zum Schluss: Wer wird Schweizer Meister 2007/08? Der FC Basel. Vielen Dank für das Interview und werde schnell wieder gesund. Danke.
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